Anlässlich der Korruptionsskandale im Bereich der Transplantationsmedizin brachten die Tagesthemen einen längeren Beitrag zu Korruption im Gesundheitswesen und den problematischen Beziehungen zwischen Pharmakonzernen und ÄrztInnen.
Analog zur fehlenden Strafbarkeit der Abgeordnetenbestechung, macht sich auch eine niedergelassene ÄrztIn nicht strafbar wenn sie Geldzuwendungen durch VertreterInnen von Pharmaunternehmen annimmt. Dies ist erst kürzlich durch den BGH (Urteil, PM) bestätigt worden.
Der Zugang zu Musik findet bei mir regelmäßig über den Text statt. Wird Stuss gesungen hats die Musik schwer zu mir durchzudringen. Aber es gibt auch noch eine andere Methode wie Musik zu mir durchdringen kann, wenn mir die Künstler zusagen. Da spielt eine ganze Menge mit rein: wie ticken die Künstler, was stellen sie dar und welche Aussage steht hinter den Texten. Das alles ist mir immer wieder sehr wichtig. Ausnahmen bestätigen dabei selbstverständlich die Regel…
Die Verbindung von Musik mit Zitaten der größten Wissenschaftler hatte es bei mir wirklich leicht. Die Zitate sind großartig, ihre Sprecher verehre ich für ihren Beitrag zum wissenschaftlichen Fortschritt der Menschheit. Die emotionale Wirkung solcher Musik ist bei mir vermutlich vergleichbar mit der Reaktion die religiöse Menschen auf Kirchenmusik haben. Jedenfalls vermute ich das. Mein Weltbild, mein moralischer Kompass speist sich nicht aus dem Gehorchen auf eine Autorität, aus dem Bewundern einer transzendenten Wundergestalt oder irgendwelcher anarchischer “Welterkärungsversuche” wie sie Religionen in der Menscheheitsgeschichte stets darboten. Die Wahrheit, die bewundernswert komplexe und faszinierende Realität begeistert mich. Um es mit den Worten von Richard Dawkins zu sagen:
Sehr sehenswert fand ich die aktuelle Ausgabe von Anne Will. Großartiger souveräner Auftritt von Anke Domscheit-Berg.
Lukas Heinser im Coffee And TV Blog (“Oh Gott, Herr Doktor”) und Anatol Stefanowitsch von den Wissenslogs (Kein Etappensieg für den Anstand) setzten sich mit dem Doktorenschwindel von Koch-Mehrin und Co. auseinander.
Unter dem Titel “Macht ohne Mandat berichtete auch der Tagesspiegel kürzlich über die Bertelsmann Stiftung.
“Jeder konnte es wissen” ein interessanter Artikel von Markus Roth in der ZEIT über Tagebücher eines Justizbeamten aus der Zeit des Nationalsozialismus