Anwendungen ohne Unity indicator-appmenu starten.

Bei Ubuntu’s neuem Unity Desktop nervt mich in manchen Anwendungen das globale Menü. Um Anwendungen mit dem traditionellen Menü, statt dem des indicator-appmenu, starten zu können, genügt die Eingabe von:

UBUNTU_MENUPROXY=0 gedit

So wird, am Beispiel des Editors gedit das globale Menü übergangen und das klassische Fenstermenü gestartet.

Eine dauerhafte Änderung (für einzelne Anwendungen) erreicht man durch das editieren der .desktop Dateien. Diese sind unter dem Pfad /usr/share/applications zu finden.

Diesen hilfreichen Trick habe ich hier gefunden, wo auch eine Dauerhafte Deaktivierung des globalen Menüs erklärt wird.

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GMail in Chromium als Standard Email-Anwendung (KDE/Kubuntu)

Um mailto: Links zu Emailadressen direkt in GMail im Browser (in meinem Fall Chromium) öffnen zu können, geht man in den System Settings[1] von KDE zur Auswahl der Default Applications und trägt dort im Untermenü Email Client, nach der Auswahl von Use a different email client: in das Eingabefeld folgende Zeile ein:
chromium-browser https://mail.google.com/mail/?view=cm&fs=1&tf=1&to=%t&su=%s&%u

  1. [1] Ich verwende eine englischsprachige KDE Oberfläche, daher verwende ich auch hier die englischen Bezeichnungen, ich weiß nicht wie das ins Deutsche übersetzt wurde.

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Podcast Catcher: podget

Wie organisiere ich den Download der wachsenden Zahl an podcasts am besten?
Dieser Frage habe ich mich heute gewidmet. Bisher habe ich das sehr unterschiedlich gehandhabt. Meist habe ich die podcasts manuell, mal direkt und mal via torrent, heruntergeladen. Eine wirkliche Struktur hatte das ganze aber nie. Einige Podcasts hatte ich dann noch in diversen Audioplayern abonniert, was zu einer sehr unübersichtlichen Sache wurde. Da ich keine einheitliche Verzeichnisstruktur für die Downloads gepflegt hatte, kam es zudem zu überflüssigen Mehrfachdownloads. Hinzu kamen noch mobile Mehrfachdownloads mit Hilfe der, an sich sehr empfehlenswerten, Android-Anwendung listen.

Jetzt gilt es also von vorne anzufangen um endlich Ordnung in den podcast-Dschungel zu bringen. Dazu habe ich mir podget (PSUU*) installiert.
podget kommt ohne grafische Benutzeroberfläche daher und lässt sich einfach über die zwei kurze Konfigurationsdateien einrichten. Bei K/Ubuntu findet sich podget in den Paketquellen und ist im Handumdrehen installiert.

Einstellungen werden in der Datei ~/.podget/podgetrc vorgenommen. Dort habe ich mein Zielverzeichnis für die podcasts und die Logfiles festgelegt und noch eingestellt, dass sich podget nur um die 10 jeweils neusten podcast Veröffentlichungen der abonnierten Feeds kümmern soll.
Im nächsten Schritt geht es dann an die ~/.podget/serverlist, wo ich meine Abonnements eingetragen habe. Das geht sehr simple indem jedem Abonnement eine Zeile im Stil FeedURL Kategorie Name gewidmet wird.
Sind dann alle Feeds in die serverlist eingetragen und starte ich dann podget, lädt es die eingetragenen Podcasts ganz gehorsam in die angegebenen Verzeichnisse, wobei die Unterordner /Kategorie/Name angelegt werden. Daher sollte man sich bei den Einträgen in der serverlist darüber im Klaren sein wie man die Podcasts und Kategorien benennen möchte.

Jetzt kann ich meine podcasts mit dem Ausführen von podget schnell und automatisch herunterladen lassen. Um das ganze noch voll zu automatisieren habe ich noch einen cron (PSUUWikipedia) Job eingerichtet. Ohne weiteres dazutun wird podget fortan mehrmals täglich ausführt, sucht nach neuen podcasts und lädt diese ggf. herunter. Meinen Medienplayer Clementine (PSUU) habe ich zur Überwachung des Download-Ordners abgestellt.
Für die Nutzung an unterschiedlichen Geräten, bspw. auch mobil auf Android, überlege ich noch ob es sich lohnt das Downloadverzeichnis dezentral zu synchronisieren. Als Dienste böten sich da bspw. Dropbox (PSUU) oder Ubuntu One (PSUU) an.

Einige der von mir abonnierten podcasts hatte ich bereits hier vorgestellt.

* Abkürzungen:
PS = Projektseite
UU = wiki.ubuntuusers.de

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