Alle gegen BILD!

“Unter dem Motto „BILD für alle“ plant der Springer-Konzern am 23. Juni 2012,  anlässlich des 60-jährigen Bestehens der BILD-“Zeitung“, allen 41 Millionen deutschen Haushalten eine Gratis-Ausgabe zu liefern. Doch wir wollen dieses Blatt nicht einmal geschenkt haben, deshalb wehren wir uns.

 Nur mit einem Schreiben an den Springer-Verlag kann man einer Zustellung der Zeitung rechtswirksam widersprechen. Das Ziel unserer Initiative ist es, dass dies massenhaft geschieht, um den logistischen Aufwand dieser Propagandaaktion zu erhöhen und darüber hinaus die Auflage der BILD-“Zeitung“ und damit ihre Einnahmen durch Werbeanzeigen zu drücken.

 Doch das ist nicht alles: Wir wollen wieder eine öffentliche Diskussion über die Machenschaften der BILD und des Springer-Verlages anstoßen. Es darf nicht dabei bleiben, nur der Zustellung zu widersprechen. Es gilt mit kreativen Aktionen und inhaltlicher Konfrontation der BILD, ihrer Methode und Weltanschauung entgegen zu treten.” (alle-gegen-bild.de)

Warum aufregen über BILD?

 Der “Anwalt des kleinen Mannes” hetzt aktuell wieder gegen seine vorgeblichen Mandanten indem BILD mal wieder die Mär’ von den massenhaft faulen und tricksenden Hartz IV Empfängern aufwärmt. Aber auch in Sachen Volksverhetzung ist die BILD unterwegs. Und dann sind da noch die beliebten Persönlichkeitsrechtsverletzungen. Das Landgericht Berlin bescheinigte der Bild-”Zeitung” Ende 2002, es sei “gerichtsbekannt”, dass sie “häufig persönlichkeitsrechtsverletzende Beiträge veröffentlicht”, die “oftmals sogar die Intimsphäre der Betroffenen” verletze. Die Richter unterstellten Chefredakteur Kai Diekmann und der Zeitung ein Kalkül hinter den Rechtsverletzungen: Sie suchten “bewusst einen wirtschaftlichen Vorteil aus der Persönlichkeitsrechtsverletzung anderer”.

Gerne verweise ich auch immer wieder auf das geniale Zitat von Max Gold:

“Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht.

Es ist falsch, sie zu lesen.

Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt,

ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel.

Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich

oder auch nur höflich zu sein.

Man muß so unfreundlich zu ihnen sein,

wie es das Gesetz grade noch zuläßt.

Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun.”

Empfehlenswerte Links zum Hetzblatt:

http://www.bild-studie.de/

http://www.bildblog.de

http://wirbt-fuer-bild.de/

http://www.bildblog.de/ruegen.php

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